BEATE C. KOEHLER

p.h.o.t.o.art | photography & video art


WasserSpuren | WasserSpüren

Rauminstallation & Performance

Seit Herbst 2021 beschäftigen sich die beiden Künstlerinnen Tina Badenhop und Beate C. Koehler mit dem Element WASSER. Sie haben verschiedenste Gewässer aufgesucht und erforscht. Nun möchten die beiden Frauen das Publikum dazu einladen, mittels Tanz, Bild und Ton in die Welt des Wassers einzutauchen, die Kraft des Elements in all seinen Facetten und Aggregatzuständen zu spüren und ihrem Trialog zwischen Performerin, Foto-/Videografin und verschiedenen Gewässern zu folgen.

Mittels einer
Rauminstallation und einer Performance geben die beiden Künstlerinnen bei den miniaturen, dem Festival des Kleinformats, einen ersten Einblick in ihre gemeinsame Arbeit.

Ort: Theaterkontor | Schildstr. 2 | 1. Etage | Büro 2
Zeit: 01. + 02.03.2024 18-22 Uhr | Performance: 18:45 / 20:00 / 21:15 Uhr

  • Tina Badenhop | Tanz & Performance | tanz@tinabadenhop.de | @tina_badenhop
  • Beate C. Koehler | Fotografie & Videokunst | p.h.o.t.o.artist@icloud.com | @p.h.o.t.o.art

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Postkarte zum Projekt

KREISE ZIEHEN

Installation, Performance und Chorkonzert

Ein Abend rund um das Requiem von Fauré,
Um Vergangenes, Seiendes und Werdendes,
Ums Loslassen und Finden
Und wieder Loslassen,
In Kreisen.
Um die beständige Wandlung alles Irdischen,
Eine Ewigkeit lang.


Die Künstlerinnen Beate C. Koehler (Fotografie, Video), Anke Bär (Tuschmalerei), Donka Dimova (Lyrik) und Megumi Ishida-Hahn (Chorleitung) und der Chor der Friedensgemeinde laden dazu ein, in die Gegenwart einzutauchen, in Erinnerungsräumen zu wandeln und der Vergänglichkeit zu begegnen, auch der eigenen zukünftigen.

Das weite weiße Kirchenschiff bietet dabei Raum für Spuren, Schatten, Wege, Lichtspiele, für Vogelflug, Gezwitscher, Stimmen, Melodien, Lauschen, Pinselschwünge, für Gehen, Liegen, Stehen, mit offenen und geschlossenen Augen. In Kreisen. Eine kleine vieldimensionale Ewigkeit lang.

Mitwirkende: Vanessa Gross (Sopran), Sayaka Namizuka (Orgel)


Am 24. November 2023 um 19 Uhr
in der Friedenskirche Bremen


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Plakat zur Veranstaltung

VOGELBOTSCHAFTEN

Ausstellung in der Tusche Kunst Galerie Weimar

In der Tusche Kunst Galerie Weimar geben die beiden Künstlerinnen
Anke Bär (Zeichnung und Tuschemalerei) und Beate C. Koehler (Fotografie, Ton und Film) im Rahmen ihres einjährigen Projekts TRANSITUM Einblick in ihre miteinander verflochtenen künstlerischen Arbeitsprozesse.

In Auseinandersetzung mit dem Thema Vergänglichkeit erforschen die beiden Künstlerinnen die zeitlichen Dimensionen ihrer Kunst. Vergangenheit, Jetzt-Moment und Zukunft schmelzen ineinander. Da sind die geduldigen, langsam entstehenden Tuschmalereien von Anke Bär, die sich in einer scheinbar ewig währenden Tradition bewegen und die als prägendes Element eine Entschleunigung und beinahe taktile Qualität in die Videoarbeiten von Beate C. Koehler einbringen.

Auf der ständigen Suche nach einem Zustand des aktiven Nicht-Handelns (Wu Wei) spannen sich die beiden Künstlerinnen auf zwischen Leben und Tod, Werden und Vergehen. Die behutsam getuschten toten Vögel auf leise schwingenden Papierbahnen inmitten von lebendigem Vogelgezwitscher gehen zurück auf Beate C. Koehlers würdigende Fotografien nicht mehr lebender Vögel am Wegesrand, im Sand, auf dem Asphalt, zwischen Gleisen. Über QR-Codes können sich die Besucher*innen vergangene malerische Entstehungsprozesse vergegenwärtigen. In weiteren Videoarbeiten und Fotografien werden sie Zeug*innen einer intimen, wenn auch nur vermittelten Vergangenheit, die auch ein biografisches malerisches Ritual inmitten des Vogelgezwitschers im Ilmpark umfasst.

Ausstellungszeitraum: 19.08. - 09.09.2023
Tusche Kunst Galerie Weimar
Karl-Liebknecht-Straße 12 ::: am Bauhausmuseum

VERNISSAGE
19.08.2023 | 19 Uhr
mit Tusche-Live-Performance

FINISSAGE
09.09.2023 | 16 Uhr
Tusche, Tee & Talk mit Dr. Simon Frisch Bauhaus-Universität Weimar
fest und flüssig,
hell und dunkel,
verdichtet und zerstreut:
zur Artikulation der Tusche


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Plakat zur Ausstellung

Verga╠łnglichkeit in der Kunst

Eine Ausstellung im Rahmen der Leben und Tod Messe Bremen

in Zusammenarbeit mit Melissa Chelmis & Anke Bär
05.+06.05.2023 | Fr. 9-18 Uhr | Sa. 9-16:30 Uhr

Wenn der Tod kommt, sind wir sprachlos, ohnmächtig, wütend, traurig, betäubt. Selten sind wir erleichtert oder dankbar. Noch seltener erfahren wir den Tod als eine verbündete Kraft. Den Tod anzunehmen und ihn zu begreifen haben wir nicht gelernt.

Die beiden Projekte "Sterben erlauben" (1) von Melissa Chelmis und "Vergänglichkeit | Transitum" (2) von Anke Bär und Beate C. Koehler setzen sich auf jeweils eigene Weise künstlerisch mit dem Thema Vergänglichkeit auseinander. Die in diesem Kontext bis Mai entstehenden Arbeiten werden im Rahmen der Leben und Tod Messe Bremen (3) präsentiert, um qualifizierten Fachkräften und interessierten Bürger:innen einen durch Kunst vermittelten Ansatzpunkt zur Auseinandersetzung mit dem Thema zu ermöglichen.

Ausgestellt werden filmische Arbeiten und Fotografien, ergänzend hierzu werden zwei kleine Live-Performances präsentiert.

(1) Gefördert durch: Ortsamt Mitte/Östliche Vorstadt | Sparkasse Bremen | Visionskultur
(2) Gefördert durch: Der Senator für Kultur Bremen | Sparkasse Bremen
(3) Die Ausstellung wird gefördert durch die Leben und Tod Messe, die Stiftung Deutsche Bestattungskultur und die Sparkasse Bremen



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links: Beate C. Koehler | venezianisches Vogelküken | 2022 | Fotografie
rechts: Anke Bär | 2022 | venezianisches Vogelküken | 2022 | Tusche auf Chinesisches Reispapier